Aktuelles

          • Exkursion der Leistungskurse Deutsch nach Frankfurt am Main

          • Am 8. Januar 2026 unternahmen die Leistungskurse Deutsch der Klassenstufe 11 sowie einige interessierte Schülerinnen der Klasse 12 des Dr.-Sulzberger-Gymnasiums eine literarische Exkursion nach Frankfurt am Main. Begleitet wurden sie von den Fachlehrerinnen Frau Krug und Frau Ludwig.

            Bereits um 7:00 Uhr morgens startete die Gruppe mit dem Bus in Bad Salzungen. Ziel der Exkursion waren das Deutsche Romantikmuseum sowie das Goethe-Haus, zwei zentrale Orte der deutschen Literaturgeschichte.Im Romantikmuseum erkundeten die Schülerinnen und Schüler selbstständig mithilfe von Audioguides die Dauerausstellung sowie die Galerie. Zahlreiche eindrucksvolle Exponate ermöglichten es, das im Unterricht erworbene Wissen zur Epoche der Romantik zu vertiefen und auf ein neues Niveau zu heben. Begleitend bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler Arbeitsaufträge, die den Blick gezielt auf ausgewählte Exponate lenkten und zur intensiven Auseinandersetzung mit den Inhalten anregten.

            Im Anschluss daran besuchte die Gruppe das Goethe-Haus, das Geburtshaus Johann Wolfgang von Goethes. Die Schülerinnen und Schüler nahmen in zwei Gruppen an einer Führung teil und erhielten spannende Einblicke in Goethes Familienleben, seine Kindheit und Jugend sowie die Lebensumstände im Frankfurt des 18. Jahrhunderts. Besonders gewinnbringend war hierbei der Vergleich mit Weimar, den viele Schülerinnen und Schüler bereits aus vorherigen Exkursionen kannten.

            Nach dem kulturellen Programm blieb noch kurze Freizeit in der Frankfurter Innenstadt, bevor die Gruppe um 15:00 Uhr die Rückfahrt antrat.

            Die Exkursion stellte eine gelungene Verbindung von Unterricht und außerschulischem Lernen dar und bot den Schülerinnen und Schülern wertvolle neue Perspektiven auf zentrale literarische Inhalte.

          • Zwischen Heimat und Aufbruch:

          • Eine Zeitreise in das 19. Jahrhundert

            Am 17. Dezember 2025 fand an unserer Schule eine besondere Veranstaltung im Format „Schüler fragen“ für die 10. Klassen statt. Dabei geht es um eine Veranstaltungsreihe der Fachschaft Geschichte, wo Referenten aus verschiedenen gesellschaftlichen Wirkungskreisen mit Schülern des Gymnasiums in Gedankenaustausch kommen. Zu Gast war Astrid Adler, die sich intensiv mit der Auswanderung aus Thüringen im 19. Jahrhundert beschäftigt. In ihrem Vortrag nahm sie die Schülerinnen und Schüler mit in eine Zeit großer Entscheidungen, Unsicherheiten und Hoffnungen. Durch persönliche Geschichten und historische Quellen wurde deutlich, wie eng die Vergangenheit mit unserer heutigen Region verbunden ist.

            Im Anschluss an den Vortrag fand eine moderierte Fragerunde statt, an der sich viele Schülerinnen und Schüler aktiv beteiligten. Dabei ging es unter anderem um die Gründe für die Auswanderung, den schwierigen Weg in die neue Heimat, das Ankommen in Amerika sowie um die Frage, was mit den Menschen geschah, die in der Heimat zurückblieben. Besonders spannend war für viele der Vergleich zwischen der historischen Auswanderung und heutigen Migrationsbewegungen.

            Die Veranstaltung machte deutlich, dass Geschichte nicht nur aus Jahreszahlen besteht, sondern aus echten Lebensgeschichten. Für viele Schülerinnen und Schüler bot der Vortrag neue Perspektiven – auch auf die eigene Herkunft und Familiengeschichte – und zeigte, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Gegenwart besser zu verstehen.

            Bei Wünschen zu Referenten in diesem Format könnt ihr Schülerinnen und Schüler euch an die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Geschichte wenden.

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