„Grenzerfahrung“ – Unter diesem Motto nahm der Geschichte-Leistungskurs der Klassenstufe 12 am Mittwoch, dem 29. Oktober 2025, an einem Workshop auf der Gedenkstätte Point Alpha teil. Ähnlich zur Exkursion der Klasse 6/2, eine Woche zuvor, stand das Grenzgebiet – und insbesondere der „Weg der Hoffnung“ – im Fokus.
Gegen 9:00 Uhr erreichten die Schülerinnen und Schüler das Haus auf der Grenze, begleitet von Frau Seib, Herr Kehl sowie für den Fotoworkshop idealem Wetter. Organisiert und geleitet von Frau Gros, Ansprechpartnerin auf Point Alpha, begann der Projekttag mit einer Gesprächsrunde zur Frage „Was gibt euch Hoffnung?“. Nachdem jeder der Teilnehmenden seine persönlichen Erfahrungen und Ideen teilte, fuhr Frau Gros mit der Planung des Workshops fort und brachte den Hintergrund des Wegs der Hoffnung in den hervor. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler die Biografie von Dr. Ulrich Barnickel, dem Künstler hinter den 14 Eisenfiguren, welche diesen Pfad anleiten, kennen. In Partnerarbeit hatten sie nun die Aufgabe, diesen Figuren zu folgen und sie fotografisch festzuhalten, um sie für das im Dezember folgende Projekt der Kunstschule Schweina weiterverwenden zu können.
Nachdem sich die Gruppen am Ende des Wegs wieder zusammenfanden, tauschten sie sich auf dem Rückweg zum Blauen Haus über die verschiedenen Stationen aus und lernten so zusammen die erzählte Geschichte des Künstlers kennen. Zurück im Haus auf der Grenze konnten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse präsentieren und so einen tieferen Einblick in die Beziehung zwischen der Kunst und Geschichte Point Alphas gewinnen.
Dank des Austauschs mit Frau Gros und der Möglichkeit, den Weg der Hoffnung frei entdecken zu können, bleibt dieser Projekttag dem Geschichte-Leistungskurs als einmaliges Erlebnis in Erinnerung. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse stellte er eine willkommene Abwechslung dar, die Geschichte selbst zu erleben und interpretieren zu können. So freuen sich bereits alle Teilnehmenden auf die weitere Zusammenarbeit mit der Kunstschule in Schweina.
Frau Seib, Herr Kehl sowie die Schülerinnen und Schüler bedanken sich nachträglich noch vielmals für die finanzielle Förderung der Busfahrt und des Workshops.