Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal an der World Robot Olympiad in der Kategorie „Future Engineers“ teilgenommen.
Die Aufgabe: Einen Roboter entwickeln, der einen Parcours komplett autonom abfährt, Hindernisse erkennt und ihnen ausweicht, ohne jeglichen Eingriff von außen.
Vor dem Wettbewerb hatten wir keine Erfahrung mit der WRO. Gleichzeitig trafen wir auf Teams, die bereits seit mehreren Jahren teilnehmen, mit eigener Ausrüstung, Teamkleidung und viel Wettbewerbserfahrung. Zwei der Teams waren sogar schon bei den Deutschlandmeisterschaften vertreten.Unser Projekt entstand neben dem normalen Schulalltag, zwischen Klausuren, Seminarfacharbeit und allem, was sonst noch dazugehört. Hinter unserem Roboter stecken Räder, Motoren, verschiedene Sensoren zur Messung von Abständen und Bewegungen, eine Kamera und ein kleiner Computer als Steuerzentrale.
Immer wieder standen wir vor Problemen, bei denen scheinbar nichts mehr funktionierte. Wir verbrachten Stunden mit der Suche nach Fehlern, die das gesamte System beeinträchtigte.Am Wettbewerbstag kam die nächste Herausforderung: Niemand kennt den Parcours vorher. Die Jury baut ihn erst vor Ort zufällig auf. Als unser Roboter schließlich startete, konnten wir nur zuschauen und hoffen, dass alles funktioniert.
Am Ende erreichten wir bei unserer allerersten Teilnahme Platz 5. Angesichts der starken Konkurrenz und unserer vergleichsweise geringen Erfahrung macht uns dieses Ergebnis besonders stolz.
Einen großen Dank möchten wir dem Förderverein aussprechen, deren materielle Unterstützung die Teilnahme an diesen Wettbewerben ermöglichte.
MfGTimon, Julian, Elias