Am 4.3.2026 nahm die Klassenstufe 7 im Rahmen der Projektwoche „Fit-4-Future“ an einer besonderen Aktivität teil. Es handelte sich dabei um nichts Geringeres als Rollstuhlsport. In drei Gruppen absolvierten wir verschiedene Stationen: Rollstuhlbasketball mit Roman, Rollstuhlrugby mit Marcel und der Alltag im Rollstuhl mit Andre.
Uns überraschte, dass man trotz Rollstuhl sehr beweglich ist. Jedoch sind Treppen Barrieren, die im Alltag einschränken können. Beim Rollstuhlbasketball waren die Rollstühle sehr leicht, was die schnelle Fortbewegung förderte. Das Spielgefühl war toll, da es viele schnelle Ballwechsel zwischen den Teams gab. Beim Rollstuhlrugby wurde es etwas wilder, die Rollstühle wurden schwerer und hatten mehr Schutzvorrichtungen. Beim Alltag im Rollstuhl zeigte uns Andre verschiedene Alltagssituationen, z. B. auf Rampen und über Kanten fahren oder Treppen herunterfahren. Die Treppen waren für alle eine Herausforderung, da man nicht wusste, ob man umkippt. Der sogenannte „Wheelie“, was das Fahren auf den Hinterrädern bezeichnet, war deutlich einfacher und machte einen immer stolz, wenn man es etwas länger schaffte.
Zum Schluss gab es noch eine Fragerunde und Andre, Roman und Marcel erzählten uns ihre Geschichte, dazu auch den Weg, wie sie zum Rollstuhlsport kamen. Dabei erfuhren alle Beteiligten auch, dass die drei sehr erfolgreiche Rollstuhlbasketballer sind und schon oft Spiele gewonnen haben.
Gerne wollen wir diese Aktivitäten noch einmal ausprobieren, um nicht zu vergessen, wie es sich anfühlt, „behindert“ zu sein. Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch einmal an Andre, Roman und Marcel von den Thüringen Bulls für diese sehr interessante und abwechslungsreiche Erfahrung im Rollstuhl!
Maximilian Dösch 7/4